11.06.2009

Neue Ufer

Heil und an einem Stück sind wir wieder zurück aus unserem Survival Trip durch den Chaco.

Zur Vorgeschichte dieser Survival Aktion im Chaco.

Raus aus dem Stadtrummel von Asuncion und rein in den arm besiedelten und trockenen Chaco. Auf der nie endenden Ruta trans Chaco trafen wir in einer Raststätte einen Deutschen der seinen Urlaub hier verbrachte und mit seinem Freund und Fremdenführer Domingo (in deutsch Sonntag) auf der Rückreise nach Asuncion waren.

Sonntag  schlug uns vor, auf seinem 300km entfernten Grundstück an der Ruta Trans Chaco  nächtigen können. Und wie wenn es das Schicksal gewollt hätte machten wir dort Halt. Wir wussten damals noch nicht das bald eine völlig neue Ära der Reise beginnen würde.

Aus einmal Übernachten wurden dann doch 2 Wochen, man hatte viel miteinander geredet und sich lieb gewonnen. In diesen 2 Wochen entstand die Idee des Survival Projekts, 300 km entfernt von jeglicher Zivilisation mit Ausnahme von einigen Estancias (Kuh Zucht/ Bauernhof) besaß Sonntag noch ein zweites 500 Hektar grosses Grundstück mit einer Lagune. Gesagt und getan, einzigstes Problem bei der Sache ,dass  Sonntag auf einmal auffällt, dass er ja Geldprobleme hat und deshalb unsere finanzielle Unterstützung braucht. Nach Verhandlungen fanden wir einen Weg der uns beide glücklich machte. Noch einige kleine Besorgungen und los, mit dem Geländewagen über die staubige Höllenpiste.

In diesem Monat den wir in diesem Stück verbrachten, lernten wir viel übers Jagen und Spurenlesen, mit Survival hatte das ganze dann doch eher weniger zu tun. Durch den ganzen Krempel den die Paraguayer angeschleppt hatten siegte die Bequemlichkeit.

Es wurde viel gefischt, Bienennester wurden geplündert, Fotos geschossen und gejagt was das Zeug hält. Auch wenn diese Zeit nicht unseren Vorstellungen entsprach, wollen wir sie nicht missen. Hat sie uns doch auch gezeigt wie kostbar die einfachen Dinge wie sauberes Wasser und Licht sind.

Nebenbei hat die einmonatige Aktion unser weiteres Vorhaben gefestigt: die Fahrräder nach hause ;-) zu schicken und von nun an zu Fuß oder mit Mitfahrgelegenheiten weiter fortzuschreiten. Nach 6354 km auf dem Fahrrad endet nun dieser Reisestil und bringt einen neuen hervor auf den wir schon sehr gespannt sind.

Doch der menschliche Fortschritt hat auch hier kein halt gemacht, die indigenen Gruppen sind größtenteils vom Alkohol zerrissen und in den Häusern der Armen wohnen Alkoholismus und Prostitution.

Die hoert nicht auf

Die hört nicht auf

Brunnen arbeiten

Brunnenarbeiten

Baustellen Leiter

Baustellen Leiter

Die Manschaft

Die Mannschaft

Lecker Honig

Lecker Honig

Armes Schwein

Armes Schwein

Auf dem Weg

Auf dem Weg

Unter Freunden

Unter Freunden

Unser Baiscamp

Unser Basecamp

Normal

Normal

Mit 3 Stichen

Mit 3 Stichen

Chrissi wurde mal wieder Opfer von stechfaehigen Insekten: Diesmal waren es Bienen

Proffesor Bozenhardt

Professor Bozenhardt

Hoch hinaus

Hoch hinaus

Auf der suche nach Wasser bestiegen wir Palmen

Sieht halt schon geil aus

Sieht halt schon geil aus

Gringo

Gringo

Auf gehts

Auf gehts

Piranjas

Piranjas

24.04.2009

Kurznews

Wir entschuldigen uns schon mal im Voraus denn wir haben in den folgenden 2 Monaten ein Survival Projekt, ohne Rad im Nord-Osten (Chaco)  geplant in dem wir vollkommen von der Aussenwelt abgeschnitten sind.

Ihr braucht also nicht auf  Eintraege oder Anrufe warten.

Mit freudlichen Gruessen,
die Linke und die Rechte Hand des Teufels.

 

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