Heil und an einem Stück sind wir wieder zurück aus unserem Survival Trip durch den Chaco.
Zur Vorgeschichte dieser Survival Aktion im Chaco.
Raus aus dem Stadtrummel von Asuncion und rein in den arm besiedelten und trockenen Chaco. Auf der nie endenden Ruta trans Chaco trafen wir in einer Raststätte einen Deutschen der seinen Urlaub hier verbrachte und mit seinem Freund und Fremdenführer Domingo (in deutsch Sonntag) auf der Rückreise nach Asuncion waren.
Sonntag schlug uns vor, auf seinem 300km entfernten Grundstück an der Ruta Trans Chaco nächtigen können. Und wie wenn es das Schicksal gewollt hätte machten wir dort Halt. Wir wussten damals noch nicht das bald eine völlig neue Ära der Reise beginnen würde.
Aus einmal Übernachten wurden dann doch 2 Wochen, man hatte viel miteinander geredet und sich lieb gewonnen. In diesen 2 Wochen entstand die Idee des Survival Projekts, 300 km entfernt von jeglicher Zivilisation mit Ausnahme von einigen Estancias (Kuh Zucht/ Bauernhof) besaß Sonntag noch ein zweites 500 Hektar grosses Grundstück mit einer Lagune. Gesagt und getan, einzigstes Problem bei der Sache ,dass Sonntag auf einmal auffällt, dass er ja Geldprobleme hat und deshalb unsere finanzielle Unterstützung braucht. Nach Verhandlungen fanden wir einen Weg der uns beide glücklich machte. Noch einige kleine Besorgungen und los, mit dem Geländewagen über die staubige Höllenpiste.
In diesem Monat den wir in diesem Stück verbrachten, lernten wir viel übers Jagen und Spurenlesen, mit Survival hatte das ganze dann doch eher weniger zu tun. Durch den ganzen Krempel den die Paraguayer angeschleppt hatten siegte die Bequemlichkeit.
Es wurde viel gefischt, Bienennester wurden geplündert, Fotos geschossen und gejagt was das Zeug hält. Auch wenn diese Zeit nicht unseren Vorstellungen entsprach, wollen wir sie nicht missen. Hat sie uns doch auch gezeigt wie kostbar die einfachen Dinge wie sauberes Wasser und Licht sind.
Nebenbei hat die einmonatige Aktion unser weiteres Vorhaben gefestigt: die Fahrräder nach hause
zu schicken und von nun an zu Fuß oder mit Mitfahrgelegenheiten weiter fortzuschreiten. Nach 6354 km auf dem Fahrrad endet nun dieser Reisestil und bringt einen neuen hervor auf den wir schon sehr gespannt sind.
Doch der menschliche Fortschritt hat auch hier kein halt gemacht, die indigenen Gruppen sind größtenteils vom Alkohol zerrissen und in den Häusern der Armen wohnen Alkoholismus und Prostitution.
Chrissi wurde mal wieder Opfer von stechfaehigen Insekten: Diesmal waren es Bienen
Auf der suche nach Wasser bestiegen wir Palmen
Geschrieben von: idler
















