Ganz wichtig: Wir suchen dringend nach einer Anlaufstelle im Raum Madrid oder Nord Spanien um noch letzte Ausrüstungsstücke dort hinzuschicken! ( email: diekleriker@gmx.de )
Nach langer Durststrecke für unsere gedanklichen Mitbegleiter gibts mal wieder was aus dem mittlerweile eher kalten Frankreich.
Die Ruhe teuscht! Als wir dieses Bild schossen befanden wir uns auf der Pont de Tancarville. Hinter unseren Rücken Befand sich eine Durchgangsstraße , in die zuvor durch einen Kreisverkehr eine Autobahn und noch zwei weitere Durchgangsstraßen führten. Mann kann sich vorstellen was da los war. Gütigerweise führte ein etwa 60cm breiter Fahrradweg der teilweise durch Straßenschilder blockiert wurde auf die andere Seite der Seine.
Wieder zurück am Meer überrasschte uns dieser ungewönlich schöne Ausblick bei Honfleur.
Ja, manchmal sind wir schon einsam!
Um einen besonders schönen Lagerplatz am Meer zu bekommen tun wir so einiges! Weil das Fahren sogar im nassen Sand unmöglich wahr, blieb uns nichts anderes übrig als in den “Schiebemodus” zu wechseln, was jedoch erkennbar anstrengend war. Aber die Mühe hat sich gelohnt!
Direkt an unserem Lagerplatz waren Felsklippen die bis ins Meer führten. Bei Ebbe suchten wir in den Felsspalten nach Krebsen, kleineren Fischen und Garnelen. Ohne große Anstrengungen fingen wir innerhalb kurzer Zeit eine ordentliche Malzeit an Krebsen.
selbst gefangen schmeckts nochmal besser
Warscheinlich das zeitaufwendigste Mahl das wir je zu uns nahmen. Wir waren mehrere Stunden damit beschäfigt die Panzer zu knacken um an das vorzügliche Fleisch zu kommen. Es war zugegeben weniger als wir dachten, aber ausreichend.
Die Mengen werden immer größer und die Mägen auch! Wir haben nach jedem Einkauf Angst um unsere Räder. Der Zusatzbalast macht das Fahrrad schließlich wirklich zum Motorrad!
Unsere erste Wahl. Preis / Leistungsverhältnis unschlagbar!
Die Geschichte mit dem Hund!
Es fing alles so gut an! Unser mittlerweile geschulter Blick für einen geeigneten Schlafplatz führte uns an eine am Meer liegende und verlassene Fischerhütte, wo wir sofort anfingen uns auszubereiten. während wir dabei waren unser Abendessen zu zubereiten platzte ein streunender Hund in unsere Runde. Anfangs dachten wir er würde wohl irgendwann wieder verschwinden wenn wir ihn nicht beachten, doch wir hatten wahrscheinlich seinen Schlafplatz belegt und somit seine volle Aufmerksamkeit. Etliche Versuche den Hund durch selbsterbaute Mauern aus Fahrrädern und diversen Materialien von uns fern zu halten scheiterten. Mitten in der Nacht um 24 Uhr, entschlossen wir uns unsere Sachen zu packen und fort zu fahren. Leichter gesagt als getan, der Hund verfolgte uns noch ca. 7km (Streckenweise bei 25km/h) bis wir ihn endlich abschütteln konnten. Total fertig und mit den Nerven runter fanden wir dann doch noch unseren Schlaf.
Irgendwann musste es ja passieren, aber uns hält so schnell nichts auf!
leicht unterkühlt und vom Wind in die Ecke getrieben nutzen wir die Zeit um unsere Spanischkenntnisse zu erweitern.
Ja wir müssen zugeben, dass wir nicht die komplette Strecke mit dem Fahrrad zurückgelegt haben. Nicht weil wir keine Lust haben zu fahren , sondern viel mehr aus Zeitgründen, denn das Flugzeug in Madrid wartet nicht auf uns. Bis jetzt sind wir 2 mal mit dem Zug gefahren, einmal von Cean nach Nantes und von Royan nach Bordeaux.
Bei unserer Ankunft ihn Bordeaux fuhren wir in ein Meer aus Lichter. In Bordeaux besuchten wir den Bruder eines Freundes von Severin, der uns herzlich in seiner WG – Wohnung aufnahm.
Bei unserem 3 tägigen Aufenthalt in Bordeux wurden wir zum Essen eingeladen. Das interessante dabei war, dass alle am Tisch Weinfreaks waren und wir einiges über die Welt des edlen Traubentrunks lernten. Ansonsten bekammen unsere Fahrräder mal wieder ein bisschen Liebe, d.h. Wartungsarbeiten gegen Rost und Dreck, kleine Reparaturen etc. …
Geschrieben von: idler















