Am 12.10 erreichten wir Frankreich, das Land der Leidenschaftlichen Liebe und des guten Essens. Die Zeit wird zeigen,ob wir es ebenfalls so kennenlernen.

Zuenftige Pause mit Baguette und Camembert
Gemuetliches Mittagessen bei strahlendem Sonnenschein am Theaterplatz in Arras. Hier holten wir zum ersten mal Geld am Automaten. Eine kritische Angelegenheit auf Franzoesisch, da Chrissi die Sprache gar nicht beherrscht und Sevi auch nicht gerade die 1er in der Schule abgesahnt hat.

Erschwerte Waschbedingungen
Das etwa 50cm abfallende Ufer machte uns das Waeschewaschen zwar schwer, konnte uns jedoch nicht davon abhalten. Beim spaeteren Versuch uns selbst zu waschen stieg Chrissi in den Fluss und versank bis zu den Knien im Schlamm. Aus Angst in diesem Morast stecken zu bleiben, wuschen wir uns mit einem Lappen.

Waesche Trocknen
Waeschetrocknen stellt fuer uns normalerweise kein Problem dar, denn bis auf die von unseren Freunden extra fuer uns angefertigten Website-Shirts,besteht unsere komplette Bekleidung aus schnelltrocknender Kunstfaser. Diese Website-Shirts, welche aus extra dickem und stabilem Baumwollstoff gefertigt sind, sind jedoch quasi nicht trocken zu kriegen und sehen nach dem tagelangen Trocknungsvorgang meist dreckiger aus als vor dem Waschen! Vielen Dank dafuer an dieser Stelle!

Wasserfiltern
Hin und wieder machen wir Gebrauch von unserem neuen Wasserfilter, von dessen Arbeit wir extrem begeistert sind. Dank der Keramik-Aktivkohlekombination schmeckt manches Wasser sogar besser als aus dem Laden. Leider muss man das Keramikelement relativ oft reinigen, da es so fleissig filtert dass es staendig verstopft.

Fahrt auf der Schnellstrasse
Die franzoesische Verkehrsfuehrung leitete uns auf eine Schnellstrasse. Als wir uns sicher waren, dass hier etwas nicht stimmt, fluechteten wir ueber den an der rechten Seite gelegenen Strassengraben, auf den naechsten Feldweg.

...und so endete dieser Feldweg!

Kotzbrocken!
Diese Wurst fuehrte zu einer 2taegigen Fahrtpause, da Sevi mehrmals in der Nacht und am darauffolgenden Tag erbrechen musste. Zwei Beutel Elektrolytloesung, salzknabbereien Cola und ein Homoeopathisches Mittel gegen Kreislaufkollaps brachten Sevi wieder auf die Beine.

Not macht erfinderisch

Hurra,wir haben das Meer erreicht!
Dies war fuer uns eine psychologisch wichtige Sache, da wir beide gerne viel Zeit am Wasser verbringen. Das Meer begleitete uns auch noch die folgenden Tage. Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen hier endlich intensiv die Angel zu nutzen, doch die fast endlosen 40m hohen Klipppen, die das Ufer bildeten, versperrten uns den Weg.

Steilkueste in der Normandie. Noch fragen?

Die Flut holt jeden ein!
Da der Aermelkanal noch stark vom Gezeitenwechsel betroffen ist, koennen wir regelmaesig Ebbe und Flut, sowie deren Uebergangsformen beobachten. Selbst angrenzende Fluesse sind noch Kilometer ins Landesinnere davon betroffen, da sie bei Ebbe einfach “auslaufen”. Faszinierend, wie ein Flussbett etc. ohne Wasser aussieht.Hier stoert die Flut gerade 2 Moewen beim Plaudern.

Ab in den Sueden!
Nach ein paar eindrucksvollen Synchronflugaktionen zogen diese Voegel richtung Sueden. Wir fragen uns langsam was wir hier im arschkalten Frankreich noch zusuchen haben. Die Touris sind weg. Die Voegel hauen ab. Nur die Kuehe kauen noch in Seelenruhe ihr Gras.

Interessante Bauweise
Irgendwie total durcheinander aber doch mit System, wurde dieses Haus aus Balken zusammengestueckelt. Auf jeden Fall herrscht auf dieser Baustelle ein gutes Arbeitsklima, denn gluecklicherweise hat jemand ein Fenster zum Lueften offen gelassen.

Morgentliche Dehnuebungen
Das ausgiebige Dehnprogramm gehoert ebenso wie das Fruehstuecken und Aufsatteln zum Plichtprogramm eines jeden Morgens. Nach der Reise koennen wir evtl. als Schlangenmenschen im Zirkus anheuern.

Wir geben nicht auf!!!!!!