Nach einem kleinen aber feinen Abstecher nach Seeheim Jungenheim, in dem wir die Gastfreundschaft und Offenheit der Hessen kennen lernten, fuhren wir weiter am Rhein entlang.
Die sagenumwobene Loreley, die mit ihrem lieblichen Gesang die Seeleute in ihren Bann zieht und sie mit Ihren Schiffen auflaufen lässt. Leider nur ein Märchen und eher lasch.
Zu Gast bei Verwandten: Ein Stückchen Grün in Niederkassel, das mit sehr viel Liebe zu einem Wohlfühlort gemacht wurde. Die heimische Atmosphäre ließ uns nur schwer Abschied nehmen.
Strandartige Verhältnisse bei Koblenz machten uns die Überlegung leicht, heute mal wieder unter freiem Himmel zu schlafen. Mit ein bisschen mehr Sonne hätten wir uns beinahe wie im Urlaub gefühlt. Leider regnete es nachts und weil wir zu faul waren das Zelt aufzubauen, entschieden wir uns das im Bild vor Sevi liegende Tarp ( ein wasserdichte Spannplane ) über uns zu legen, um uns vor dem Regen zu schützen. Blöderweise ging diese Idee nach hinten los, da sich auf der Innenseite des Tarps durch unser Atmen Kondenswasser bildete und wir am nächsten Morgen trotzdem nass waren.
Wir kamen leider nicht in den Geschmack dieses Zeitgenossen da er schon bevor wir uns trafen das zeitliche segnete.
Das Durchqueren von Großstädten mit unsern schwer beladenen Fahrrädern führt bei uns leicht zu einem anaphylaktischen Schock, denn wir mussen unsere Fahrräder, sowie die Umgebung, permanent im Auge behalten.
Wusstet ihr schon, dass der Jannis klamm heimlich ein Restaurant im Ruhrpott eröffnet hat
Schöne Tiere! Sie werden leider unseren Beobachtungen nach von ihren Weisen Artgenossen ausgeschlossen.
Unsere Essgewohnheiten nehmen langsam aber sicher exorbitante Mengen an.
Geschrieben von: idler



















